Ungarisch: Horváthásos, Kroatisch: Hrv. Hašaš (Hrvatski Hašaš)

Kroatisch Ehrensdorf ist ein Ortsteil von Eberau im Bezirk Güssing und hat 98 Einwohner (1. Jänner 2017). Der ungarisch Name lautet Horváthásos, der kroatische Hrv. Hašaš (Hrvatski Hašaš). In den Wäldern von Kroatisch Ehrensdorf entspringt der Limpigraben.

Geschichte: 1659 wurde Kroatisch Ehrensdorf als Horvath Hassos erstmals schriftlich erwähnt. Die 100 Jahre zuvor dorthin gezogenen kroatischen Neusiedler bildeten zunächst mit den "Alt"-Ehrensdorfern eine Dorfeinheit.

Der Ort gehörte wie das gesamte Burgenland bis 1920/21 zu Ungarn (Deutsch-Westungarn). Seit 1898 musste aufgrund der Magyarisierungspolitik der Regierung in Budapest der ungarische Ortsname Horváthásos verwendet werden. Nach Ende des Ersten Weltkriegs wurde 1919 nach zähen Verhandlungen Deutsch-Westungarn in den Verträgen von St. Germain und Trianon Österreich zugesprochen. Der Ort gehört seit 1921 zum neu gegründeten Bundesland Burgenland.

Gemeindestrukturverbesserungsgesetz: Durch das Gemeindestrukturverbesserungsgesetz (1971) kam es zu einem Zusammenschluss der Gemeinden Eberau, Gaas, Kroatisch-Ehrensdorf, Kulm, Oberbildein, Unterbildein und Winten zur Großgemeinde Eberau. 1993 trennten sich die Orte Oberbildein und Unterbildein von Eberau ab und wurden zur Gemeinde Bildein.

Sehenswürdigkeiten:
Amerikanerkreuz: ObjektID: 28540, das Amerikanerkreuz wurde mit Spendengeldern von nach Amerika ausgewanderten Ortsbewohnern errichtet.
Katholische Filialkirche Herz Jesu: in Kroatisch Ehrensdorf 21, ObjektID: 28538. Die Kirche wurde 1928 eingeweiht.
Kriegerdenkmal: das Soldatendenkmal befindet sich neben der Kirche und ist ein aus Bruchsteinen gefügtes Monument, eingefriedet mit Ketten zwischen den Steinsäulen.
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